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Gesetzlicher Berufsbetreuer werden

Eine Ausbildung zum Berufsbetreuer gibt es nicht.

Der Gesetzgeber verlangt nach wie vor keine formelle staatlich anerkannte Ausbildung zum Berufsbetreuer. Jeder Neueinsteiger soll sich jedoch in eigener Verantwortung das erforderliche Fachwissen aneignen.

Zum Betreuer wird vom Betreuungsgericht bestellt, wer geeignet ist, in dem gerichtlich bestimmten Aufgabenkreis die Angelegenheiten des Betreuten zu besorgen. Dabei ist keine Berufsgruppe ausgeschlossen. Die meisten Betreuungsbehörden und Gerichte verlangen jedoch von Neubewerbern den Nachweis, dass sie sich fachlich qualifiziert haben. Neben der Teilnahmebestätigung bezüglich eines Lehrganges zum Betreuungsrecht werden die üblichen Bewerbungsunterlagen verlangt (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse usw.). Darüber hinaus wird ein Führungszeugnis und die Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis, (sogenanntes Negativzeugnis) verlangt (§ 1897 Abs. 7  Satz 2 BGB).

Das Weinsberger Forum wurde 1998 von Rechtsanwalt Werner Beroll und Thomas Baum gegründet und führt seitdem Seminare und Kurse zum Betreuungsrecht mit bundesweit anerkannten Fachleuten als Referenten durch.